Ein Wochenende in Stockholm – Gastbeitrag von Jenny

 

Stockholm, 26.-29. Februar 2016

Jenny und Tine waren übers Wochenende in Stockholm! Hier ist ein kurzer Bericht über ihre Erlebnisse 😉

Ankunft Freitag, 26. Februar

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Der Flughafen Stockholm Arlanda empfängt uns mit warmem Licht, viel Holz und modernen Sitzgelegenheiten. Eine wirklich einladende Atmosphäre in der man sich sofort wohl und willkommen fühlt.

Mit dem Arlanda Express geht es dann aber direkt mit 200 Sachen durch die 0 Grad kalte Nacht nach Stockholm. Dank Wifi vergehen die 20 Minuten Fahrt bis zum Stockholmer Hauptbahnhof wie im Flug und unsere ersten Lebenszeichen an die zu Hause zurück gebliebenen gehen raus.

Mit Tunnelbana und Tram sind wir dann endlich in unserem Hotel in Hammarsby angekommen. Noch einen Burger und Cheese Pommes bei Max um die Ecke reingehauen und dann nix wie ins Bett.

 

Old Town – Samstag, 27. Februar

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Am nächsten Morgen gehts nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel zu Fuß nach Gamla Stan. Wir entdecken direkt hinter unserem Hotel eine Skipiste, gehen über gefühlt hundert Brücken, das Wasser ist zum Teil gefroren und die Sonne scheint. Ein traumhafter Wintertag.

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Nach zwei Stunden spazieren und bummeln kommen wir in Gamla Stan an und nachdem wir uns einen groben Überblick über den Altstadtkern verschafft haben, kehren wir in Stockholms ältestem Café, Sundbergs Conditorei, für eine Tasse Kaffee und Kanelbullar (schwedische Zimtschnecke) ein und wärmen uns erst einmal auf.

Danach gehen wir zum Treffpunkt für die kostenlose Stadtführung durch Old Town. Unser Guide führt uns durch enge Gassen, zeigt uns die besten Restaurants und erzählt von der Geschichte Stockholms und Schwedens. Von ihr lernen wir auch, dass die Schweden Kaffeepausen mit Gebäck lieben und diese häufig am Tag eingelegten Pausen „Fika“ nennen.

Nach der fast zweistündigen Stadtführung war eines sicher, Zeit für die nächste Fika! Wir waren völlig durchgefroren. Die nächste ausgedehnte Fika gönnten wir uns im Kaffekoppen, einem Café mit Gewölbekeller. Dieses Mal mit einer Semla (Gebäck, ähnlich einem Windbeutel, gefüllt mit Sahne und Marzipan), die es nur von Januar bis Ende Februar gibt. Da kamen wir ja gerade noch rechtzeitig!

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 Danach erkunden wir Old Town mit seinen von Kopfsteinpflaster gesäumten Straßen und kleinen Läden auf eigene Faust. Zwischen den vielen Souvenirläden, die uns nicht interessierten, Designerläden wo man auch hinschaut. Sei es Schmuck, Mode oder Einrichtung, Stockholm hat alles zu bieten. Hier kann man stundenlang bummeln und hübsche Dinge finden.

 6Am Abend gehts dann wieder Richtung Hauptbahnhof, einen guten Burrito bei Zocalo zum Abendessen und auf einen Absacker in die Icebar. Zwar darf man sich dort nur für 40 Minuten aufhalten, aber länger

hält man es bei -7 Grad ohnehin nicht aus. Hier ist alles aus Eis, die Bar, die Gläser und die Sitzgelegenheiten. Alles kunstvoll verziert mit Trennwänden aus Eis. Reservieren nicht vergessen!

 In einem Irish Pub in Gamla Stan, der Temple Bar, lassen wir den Abend dann gemütlich ausklingen.

 

Södermalm – Sonntag, 28. Februar

Köttbular

Da es Samstag Nacht ein bißchen spät geworden war, kommen wir am Sonntag nicht mehr allzu motiviert aus dem Hotel. Am frühen Nachmittag gehen wir dann vom Hotel Richtung Södermalm. Dort wollen wir im Restaurant Pelikan Köttbular essen. Hat mit Sicherheit schon jeder Ikea-Besucher mal probiert aber die waren der Hammer! Das Ambiente eher rustikal, preislich hart am Limit. Zweimal Köttbular und zwei Softdrinks für schlappe 500,- Kronen, aber man gönnt sich ja sonst nichts!

Den Rest des Nachmittags laufen wir zu Fuß durch Södermalm, suchen nach guten Stellen mit Blick über die Stadt und steigen dafür viele Treppen, aber es lohnt sich. Selbstverständlich kehren wir regelmäßig für Fika ein und lassen den Tag ruhig ausklingen.

      

Letzter Tag – Montag, 29. Februar

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Unser letzter Tag steht ganz im Zeichen von Souvenir-Shopping und natürlich Fika!8

Wir laufen wieder durch Södermalm und Gamla Stan, machen noch das eine oder andere Photo und dann gehts auch schon wieder nach Hause.

Das Wochenende hat sich für uns wirklich gelohnt. Stockholm hat aber noch so viel mehr zu bieten. Hier mangelt es nicht an Museen, die besucht werden wollen. Rundfahrten zu anderen Inseln werden zu Hauf angeboten, aber eben nicht im Februar! Uns ging es dieses Wochenende nur darum, ein wenig Abstand zum Alltag zu finden, abzuschalten, etwas anderes sehen. Und genau das haben wir in Stockholm gefunden und sehr genossen. Gerne kommen wir mal im Sommer wieder, wohl nicht diesen, aber ganz bestimmt lassen wir uns Schweden im Sommer nicht entgehen!

Die gute schwedische Luft kann man sich übrigens auch mit nach Hause nehmen 😉

 

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