Ordnung ist das halbe Leben!

>> Von der Chaos-Queen zum Ordnungsmenschen! <<

Ich selber bin bzw. war immer eine Chaos-Queen, getreu dem Motto „wer aufräumt ist nur zu faul zum Suchen, das Genie überblickt das Chaos“. Inzwischen ist mein Wohnstil allerdings schon aufgeräumter und durchstrukturierter. Wobei das Arbeitszimmer immer noch eine Generalüberholung bräuchte, aber naja…

Meine Gründe für diese Wandlung sind ein paar ganz simple, vielleicht erkennst du dich ja auch wieder:

  • Du möchtest vor Überraschungsbesuch nicht in Verlegenheit geraten müssen
  • Du fühlst dich wohler, wenn dein Zuhause nicht so vollgestellt ist
  • Du möchtest keinen Kitsch und Krimskrams mehr sehen, sondern nur noch schöne Dinge, die dir wichtig sind
  • Du möchtest schnell und mit wenigen Handgriffen Ordnung schaffen können

Deshalb habe ich mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, und ein paar Fehler gefunden, die dein Zuhause unordentlicher erscheinen lassen als es vielleicht ist. Außerdem habe ich natürlich auch ein paar Tipps zusammengestellt, wie du mehr Ordnung in deine Wohnung bringst!

5 Fehler, die dein Zuhause unaufgeräumt wirken lassen – und wie du es besser machen kannst:

 1. Kleinkram

Das Thema Kleinkram hab ich ja schon ausführlich in meinem Artikel „Weniger ist mehr“ behandelt. Er ist meistens unnütz und lässt dein Zuhause unordentlich wirken. Besonders „schlimm“ ist er, wenn er in offenen Regalen oder so herumliegt. Versuche, dich von so viel wie möglich zu trennen. Denn wenn wir mal ehrlich sind: das meiste brauchen wir wirklich nicht! Und was uns doch wichtig ist, verdient einen besonderen Platz und sollte nicht einfach irgendwo herumliegen, wo es verloren gehen kann! Ein guter Trick ist auch, alles in einer Farbe zu kaufen. So ergibt sich ein stimmigeres Gesamtbild.

2. Offene Küchen

Ok, offene Küchen an sich sind kein Fehler sondern toll, kommunikativ und meistens der Mittelpunkt eines Zuhauses. Sie haben aber den Nachteil, dass man sie halt immer sieht: beim gemütlichen Essen mit Familie oder Freunden, oder beim abendlichen rumliegen auf der Couch. Wenn dann noch schmutziges Geschirr rumsteht oder das Chaos von der Zubereitung eines leckeren Drei-Gänge-Menüs direkt ins Auge springt, fühlt man sich direkt schlecht oder hat ein schlechtes Gewissen. Um meine Tante zu zitieren: „In einer offenen Küche darf nichts (besonders kein Kleinkram) rumstehen! Sie muss immer aufgeräumt und ordentlich sein.“

 3. Kabel(-salat)

Kabel sind heutzutage einfach nicht mehr aus der Wohnung wegzudenken. Wir brauchen sie einfach für alles: Fernseher, Spielekonsolen, Computer, Leuchten, Ladekabel für Handy, Tablet und co., Internet- und Telefonkabel usw. Fakt ist: offen und chaotisch herumliegend, stören sie die Raumwirkung immens! Nichts schreit mehr nach Unordnung, wenn überall wirre Kabelstränge rausgucken und sich am besten noch die Staubmäuse darin sammeln. Sie gehören unbedingt versteckt oder geordnet angebracht. Hierbei helfen Kabelkanäle oder Möbel, in denen Kabel versteckt werden können.

4. Bilder

Bilder, ob von der letzten Reise oder tolle Kunstdrucke, sind generell eine tolle Sache und verleihen einem Raum Persönlichkeit (siehe auch meinen Post zu dem Thema). Allerdings können sie einen Raum auch chaotisch wirken lassen, z.B. wenn es sehr viele, kleine Bilder verteilt sind oder wenn zwischen ihnen so gar kein Zusammenhang zu bestehen scheint. Der Betrachter ist damit schnell überfordert. Am besten ist es, sich für ein paar Lieblingsstücke zu entscheiden und diese in einer Galerie in Szene zu setzen. Oder du kannst einen Zusammenhang herzustellen, z.B. über die Rahmen oder ein Farbkonzept.

 5. Vollgestelle Räume

Es ist ja nur logisch: wenn ein Raum vollgestellt ist, dann wirkt er halt auch voll und unaufgeräumt. Wenn im Prinzip nur noch eine schmale Gasse zum herumgehen frei ist, ist es dringend an der Zeit, mit dem Ausmisten anzufangen. Mach dir bewusst, welche Möbel du wirklich brauchst und welche eigentlich überflüssig sind. Ein anderer Fehler ist auch, wenn man Möbel nur an die Wand stellt. Also ringsum an die Wände Sachen quetscht und die Mitte frei ist. Viele denken, wenn sie die Mitte frei lassen, wirkt der Raum ordentlicher und auch größer. Das ist ein Irrtum! Der freie Raum mag zwar ordentlich sein, aber dafür sorgen die vielen Möbel an der Wand für eine vollgestopfte Atmosphäre. Trau dich, Möbel auch mal anders als gewohnt zu platzieren. Du wirst erstaunt sein, wie sehr sich der Raum dadurch verändern kann.

 

3 Tipps für mehr Ordnung in deinem Zuhause

 Stauraum schaffen!

Gerade in kleinen Wohnungen ist das ungeheuer wichtig. Wenn du vermeiden willst, dass dein Zuhause unaufgeräumt wirkt, dann sorge dafür, dass Dinge einfach mal hinter einer Tür oder in einer Schublade verschwinden können! Dadurch werden verbleibende Dinge hervorgehoben.

1. Geschlossene Schränke

Geschlossene Schränke sind Gold wert, wenn es darum geht Ordnung zu schaffen. Schnell kann die ein oder andere Kleinigkeit darin verschwinden. Ich meine damit nicht, dass du eine riesige Schrankwand wie zu Omas Zeiten brauchst. Aber nur offene Regale verbergen halt auch nichts. Finde den richtigen Mix für dich und deine Wohnung. Was nicht unbedingt jeder sehen soll, verschwindet in Schränken, was du gerne zeigen möchtest, kommt in eine Vitrine oder in offene Regale.

2. Boxen

Jaja der Kleinkram, alles werden wir wahrscheinlich nicht los. Aber wir können dafür sorgen, dass er unsere Wohlfühlatmosphäre nicht stört. Am besten, du verstaust alles in ein paar Boxen und stellst ihn so ins Regal. Es gibt so viele schöne Boxen, Kisten und Körbe, die dein Zuhause aufwerten, oder du kannst sie mit deinen Kindern selber bekleben. Dann sind sie etwas ganz besonderes und auf jeden Fall ein Hingucker. Sie können auch schön beschriftet werden und sorgen so automatisch für mehr Ordnung. Außerdem ist so das Abstauben weniger aufwändig.

 

3. 2-in-1-Möbel

2-in-1-Möbel sind unschlagbar, wenn es darum geht Ordnung zu schaffen. Es gibt diverse Couchtische, Hocker, Sofas oder Betten, in denen Dinge schnell verschwinden oder aufbewahrt werden können. Besonders in kleinen Wohnungen kann man so zusätzlichen Stauraum schaffen, der auch noch schön aussieht.

Fazit: Hoffentlich konnte ich dir ein paar nützliche Tipps geben und ich würde mich sehr über einen Kommentar freuen, wenn ich etwas vergessen habe oder du etwas ergänzen möchtest. Weitere Anregungen findest du auch in meinen Artikeln Weniger ist Mehr oder collect moments – not things.

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