Upcycling

Hier kommt, besser spät als nie, mein Beitrag zur Blogparade von MyFlea. Es geht um das Thema Upcycling und wie aus einer normalen Ikea-Kommode ein ganz besonderer Hingucker wurde.

Wer sich für  Nachhaltigkeit und einen bewussten Umgang mit Materialien interessiert, für den ist das Thema Upcycling nichts neues. Für die Neulinge auf dem Gebiet: es geht um Aufwertung von abgenutzten Materialien und Gegenständen, wieder nutzbar machen und auf andere Weise weiterverwenden.

Wer secondhand liebt, der wird häufig auf Flohmärkten fündig. Dazu gehört ein gutes Auge dafür, was man mit den Einkäufen anstellen kann. Ist zum Beispiel erstmal eine alte Lackschicht entfernt, ist der Rest nur noch Fantasie, Geduld und ein bisschen Übung. Es muss aber auch nicht immer etwas vom Flohmarkt sein, sondern kann auch ein bekanntes Ikea-Möbel sein, was ein bisschen aufgepeppt wird. Dazu später mehr im Blogpost.

„Die Schönheit offenbart sich oft erst auf den zweiten oder dritten Blick.“

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Man kann sich so für wenig Geld eine komplette Einrichtung schaffen, die eben nicht von der Stange oder aus dem Katalog ist. Es hilft oft nur ein bisschen Schmirgelarbeit, frisch lackieren, ein neuer Polsterbezug oder einfach eine neue Bestimmung –  wie zum Beispiel eine alte Flasche, die zur Vase umfunktioniert wird. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und erlaubt ist was gefällt! Ich bin davon überzeugt, dass der Mix aus neuen alten Möbeln, tollen Fundstücken und neuen Nutzungen eine echte Wohlfühlatmosphäre vermittelt. Außerdem fühlt es sich echt gut an, etwas eigenes zu schaffen. Es verleiht dem Zuhause Persönlichkeit.

Upcycling – ein neues Leben für die Malm-Kommode von Jenny

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  1. Die Kommode ist schwarz, schnörkellos und hat schon ein paar Umzüge mitgemacht. Höchste Zeit für ein Upcycling!

 

 

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2. Die Materialien für die Umgestaltung gibt es im Baumarkt: Schmirgelpapier, Lack in Rot und Schwarz, und als Highlight für die Platte oben Fliesen.

 

 

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3. Zuerst mussten alle Teile der Kommode abgeschliffen werden. Das geht bei kleineren Möbeln prima von Hand, bei größeren lohnt sich schon der Einsatz eines Schwingschleifers. Es macht auch garnicht soviel Dreck wie befürchtet, wer einen Staubsauger hat kann das prima auch in der Wohnung machen.

 

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4. Nun kann lackiert werden. Jenny hat sich dafür entschieden, die ohnehin schon schwarze Kommode noch einmal frisch zu lackieren. Als besonderes Highlight wurden die Streben zwischen den Schubladen rot lackiert. Das passt in unserem Fall sehr gut zu Jennys bisheriger Einrichtung.

 

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5. Als nächstes wurde die Kommode wieder zusammengesetzt, so dass die Makierungen für die Bohrlöcher der neuen Knaufe angebracht werden konnten.

 

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6. Passend zum Schwarz-Weiß-Rotem Farbkonzept sollte auch die Oberplatte der Kommode gestaltet werden. Hierzu  hat Jenny sich Fliesen aus der Tillfälle-Kollektion von Ikea ausgesucht, die mittels Sanitär-Silikon angeklebt wurden. Die Fugen wurden ebenfalls ordentlich mit Silikon gefüllt.

7. Hier ist das Endergebnis: frischer schwarzer Lack, rote Highlights, verschiedene Knaufe und eine geflieste Oberplatte. Sieht aus wie neu und ist auf jeden Fall ein echter Hingucker! Nachmachen empfohlen 😉

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Für weitere Beispiele schaut auf mein Pinterest Board zum Thema Upcycling!

 

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